Ein bisschen Klebeband hier, ein paar Zügelkisten da und dann noch der Stundenlohn für die Umzugshelfer. Es kommt schon so einiges an Umzugskosten zusammen. Damit Sie möglichst günstig umziehen und stets den Überblick behalten, nehmen Sie am besten folgende Tipps genauer unter die Lupe.

Eine gute Planung sorgt für Überblick

Gut geplant ist halb umgezogen. Um genau kalkulieren zu können, legen Sie sich im Vorfeld eine Tabelle mit sämtlichen Posten an, die Sie während des Umzugs Geld kosten werden. So können Sie sich einen Überblick verschaffen, wo Sie am ehesten etwas einsparen können.

Halten Sie die Kündigungsfristen ein

Nichts ist ärgerlicher, als doppelt Miete zahlen zu müssen. Noch bevor Sie sich auf die Suche nach einer neuen Wohnung machen, sollten Sie die einzuhaltende Kündigungsfrist in Ihrem bisherigen Mietvertrag nachschauen. Achten Sie darauf, Ihre schriftliche Kündigung unbedingt rechtzeitig einzureichen.

Kostengünstiger Zügeltermin

Wenn Sie planen, mit einem Umzugsunternehmen zu zügeln, lohnt sich Flexibilität bezüglich des Umzugstermins. Die meisten möchten am Wochenende oder in der Ferienzeit umziehen. Ist für Sie hingegen ein Termin unter der Woche möglich, können die Preise zu diesem Zeitpunkt erheblich niedriger sein.

Günstiges Verpackungsmaterial organisieren

Wenn Sie alle Zügelkisten selbst kaufen müssen, kann es schnell teurer werden. Fragen Sie doch einmal in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis herum, ob sich in irgendeinem Keller noch Verpackungsmaterial befindet. Nicht nur Zügelkisten gehören dazu, auch Decken und Gurte für den Transport sind wichtig. Übrigens: Es gibt sogar Anbieter, bei denen Sie Umzugskartons gegen Gebühr ausleihen können. Das ist günstiger, als sie zu kaufen und ausserdem nehmen sie in der neuen Wohnung nach dem Umzug keinen unnötigen Platz weg.

Altes verkaufen statt wegwerfen

Apropos Platz: Nehmen Sie in die neue Wohnung nur das mit, was Sie unbedingt benötigen. Sortieren Sie Ihr Hab und Gut gründlich durch. Mit dem ein oder anderen Gegenstand lässt sich häufig sogar noch Geld machen. Probieren Sie es aus und stellen Sie den alten Couchtisch, den Sie sowieso nie leiden konnten, ins Internet. Vielleicht gibt es jemanden, dem er gefällt und der bereit ist, ein wenig Geld dafür in die Hand zu nehmen.

Freunde als Umzugshelfer

Günstiger als Umzugshelfer sind auf jeden Fall die eigenen Freunde. Sicherlich packen diese gerne mit an, wenn Sie um Hilfe bitten und rechtzeitig Bescheid sagen. Statt eines Stundenlohns können Sie Ihre Freunde mit einem leckeren Umzugsessen entlohnen. Vielleicht hat jemand aus Ihrem Bekanntenkreis sogar einen Transporter, den Sie als Umzugswagen nutzen können? Im Hinterkopf sollten Sie hier allerdings immer die Versicherungsfrage behalten: Führen Sie Ihren Umzug mit einem professionellen Unternehmen durch, sind sämtliche möglichen Schäden meist abgesichert. Lässt Ihr bester Freund den Fernseher fallen, laufen Sie Gefahr, dass letztlich Sie auf den Kosten sitzen bleiben.