Ein Umzug ist gleichzeitig auch immer ein Neuanfang. Wieso nicht die Gunst der Stunde nutzen und alten Ballast loswerden? So können Sie befreit in die neuen vier Wände aufbrechen. Wenn Sie sich an ein paar Regeln halten, ist Entrümpeln auch gar nicht so schwer. Starten Sie mit dem Sortieren am besten im Keller, auf dem Dachboden oder in Abstellkammern. Dort verstecken sich die meisten Sachen, auf die Sie in Zukunft höchstwahrscheinlich verzichten können.

Entscheidungen treffen: wie sortieren Sie am besten aus?

Ausmisten kostet Zeit – insbesondere, wenn man sich durch alte Briefe, Fotos und sonstige Erinnerungsstücke wühlt. Dies sollten Sie einplanen und während der ganzen Aktion unbedingt die Uhr im Blick behalten. Aber wie entscheidet man nun, was man behält und was nicht? Bei Erinnerungsstücken müssen Sie persönlich entscheiden. Bei Kleidung, Küchengeräten oder Büchern können Sie systematischer vorgehen. Alles, was Sie in den letzten 12 Monaten weder benutzt noch vermisst haben, können Sie getrost beiseitelegen. Sie werden es auch in Zukunft nicht benötigen. Dinge, bei denen Sie sich unsicher sind, verpacken Sie, deponieren Sie auf dem Dachboden und prüfen nach sechs Monaten erneut, ob Sie sie benötigen. Wenn nicht: weg damit.

Noch brauchbar oder nicht?

Teilen Sie alle Gegenstände, die Sie loswerden möchten, in zwei Kategorien ein: brauchbar und unbrauchbar. Je nachdem können Sie dann nämlich später entscheiden, ob diese Dinge entsorgt werden sollen oder ob Ihnen ein zweites Leben geschenkt wird.

Alles muss raus: verkaufen

Im besten Falle machen Sie einige Ihrer aussortierten Gegenstände sogar noch zu Geld. Online, am schwarzen Brett oder auf einem Flohmarkt können Sie altes Geschirr, Kinderspielzeug oder auch Kleidung bestens verkaufen. Hören Sie sich um, wann und wo der nächste Flohmarkt stattfindet. Bei einem Online-Verkauf ist es wichtig, dass Sie die unterschiedlichen Sachen mit Fotos geschickt in Szene setzen.

Für den guten Zweck: verschenken und spenden

Eine gute Idee ist es, im Freundeskreis herumzufragen, ob der ein oder andere eventuell etwas von Ihnen gebrauchen kann. Sie können Ihre Freunde und Bekannte an einem Abend zu sich einladen und sie in Ihrem Aussortierten stöbern lassen. Auf diese Weise werden Sie sicherlich schon um einige Gegenstände erleichtert. Eine andere Möglichkeit ist, Ihre Sachen an karitative Einrichtungen abzugeben. In einigen Fällen holen Sozialkaufhäuser (z.B. Caritas) sogar ausrangierte Möbel bei Ihnen zu Hause ab, um diese aufzubereiten und günstig weiterzuverkaufen. So haben Sie sogar noch etwas Gutes getan.

Nichts mehr zu retten: die richtige Entsorgung

Wenn Möbel, Deko oder Geschirr einfach nicht mehr zu gebrauchen sind, macht es keinen Sinn, diese weiter aufzubewahren. Sorgen Sie dafür, dass all diese Sachen umweltgerecht entsorgt werden. Elektrogeräte bringen Sie zu den entsprechenden Rücknahmestellen oder geben sie in einem Elektrofachgeschäft kostenlos zurück. Was über den normalen Hausmüll hinausgeht, gilt als Sperrgut. Dauert Ihnen der nächste reguläre Abholtermin zu lang, können Sie einen extra Termin vereinbaren. Erkundigen Sie sich aber im Vorfeld, wie viel diese Extra-Abholung kosten wird.